Ausflüge

Die Romagna ist nicht nur Strand und Meer, sondern bietet, von Bellaria aus, vielfältige Möglichkeiten, die Umgebung, reich an Kunst und Kultur, zu erkunden.

 

Bellaria ist schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Ferienziel für Familien aus dem In- und Ausland. Entlang des Hafenkanals ist immer noch die Atmosphäre eines Fischerdorfes spürbar und jeden Sommer leben die alten Traditionen in Form von kleinen Festen wieder auf, wie zum Beispiel die Darstellung der Landung der Sarazenen mit 300 Komparsen in Tracht und originale Schiffsnachbauten.

Besichtigen sie „La Torre Saracena“, den Sarazenenturm, in dem das Muschelmuseum untergebracht ist, die „Borgata Vecchia“, die „Casa Rossa“, das Feriendomizil Alfredo Panzini´s, eines bekannten Dichters und Künstlers des frühen 20. Jahrhunderts. In der Villa finden heutzutage literarische Lesungen sowie diverse kulturelle Veranstaltungen statt. Das Stadtzentrum ist die „Isola dei Platani“, eine breite stilvolle Fußgängerzone mit vielen Geschäften, Lokalen und Grünanlagen, die zum Treffen und Verweilen einladen.

Jeden Abend pulsiert das Leben mit Märkten, Musik und Fahrgeschäften für Kinder. Immer wieder mit Spannung erwartet sind Events, wie „Bellaria Film Festival und „La Notta Rosa“, das größte Sommerfest der Riviera. In der Nähe gibt es zauberhafte Orte zu erkunden: Städte der Kunst, wie Rimini und Ravenna, geschichtsträchtige Dörfer und Burgen, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Auf zahlreichen Fahrradrouten können sie ihre Radtouren zu einer kulinarischen Reise werden lassen und die Gaumenfreuden unserer Gegend genießen. Ebenso lassen Freizeitparks, Sportanlagen, Einkaufszentren und viele andere Einrichtungen ihren Urlaub zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden.

Im Einzelnen:

Rimini
Obwohl Rimini eher als Hauptstadt des Urlaubs bekannt ist, bleibt die historische Altstadt eine Fundgrube für Schätze aus der Zeit des römischen Reiches bis in die Renaissance. Während der letzten Jahre wurde Rimini neu bewertet und steht nun auf Augenhöhe mit anderen kunsthistorischen Städten. In der Altstadt können sie den „L´Arco di Augusto“ bewundern, der die südliche Grenze der antiken Stadt bildet, des weiteren den „Tempio Malestiano“, entworfen von Leon Batista Alberti und die „Piazza Cavour“, eine der schönsten Plätze Italiens; ebenso den kürzlich eröffneten erstaunlichen „Domus del Chirurgo“, Überreste des Hauses (domus) des Chirurgen Eutyches, der während der Kaiserzeit lebte sowie die „Ponte di Tiberio“, die den Nordzugang der Stadt markiert. Ebenso im historischen Stadtkern gibt es zahlreiche Malereien, die der Schule von Giotto zuzuschreiben sind.

Rimini ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. (Bus Nr. 4 in weniger als 30 Minuten, mit dem Auto etwa 15 Minuten.

San Marino
Die unabhängige Republik San Marino hat uralte Wurzeln. Mit ihrer Gründung am 3. September 301 n. Chr. gilt sie als die älteste noch existierende Republik der Welt. Der „Monte Titano“ mit seinen berühmten drei Burgen isr das Wahrzeichen der „Serenissima Reppublica di San Marino“ und von besonderem historischem und kulturellem Interesse. Die „Rocca Guaita“ (erster Turm) wurde im 11.Jahrhundert erbaut und besitzt eine Kapelle zu Ehren der heiligen Barbara. Die „Rocca Cesta“ (zweiter Turm), im 13. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt des Monte Titano erbaut, überragt den dritten und kleinsten Turm, die Montale.

San Leo
San Leo war nicht nur die alte Hauptstadt des Montefeltro, sondern auch die Hauptstadt Italiens im Mittelalter. Die römische Siedlung, auf einem Felssporn errichtet, wurde später zur Festung ausgebaut und diente seit dem 18. Jahrhundert dem Vatikan als Gefängnis in dem auch „Graf Caliostro“, der Alchemist, Esoterischer und Abenteuerer einsaß und starb. San Leo ist ein wunderbarer Ort, reich an Kultur und Geschichte. Wandeln sie auf den Spuren des St. Franziskus, Dante und Leonardo da Vinci. Besuchen sie die Kathedrale, die Kirche Santa Maria und die Festung.

Pennabilli
Pennabilli ist ein malerisches Dorf am Fuße der Apenninen. Die Gegend verbindet Tradition mit unberührter Natur. Hier lebte über 20 Jahre lang der Dichter und Drehbuchautor Tonino Guerra, der mit vielen nationalen und internationalen Regisseuren wie Fellini und Antonioni zusammengearbeitet hat. In Pennabilli entdecken wir die Stille der Natur aus einer anderen Zeit. Besuchen sie auch das Museum für Rechnen „Mateureka“ und das Museum für Recheninstrumente.

Gradara
Gradara ist ein prachtvoller, mittelalterlicher Ort innerhalb einer Festung von massiven Mauern geschützt. Gradara ist der Ort, an dem sich der Legende nach und in der „Göttlichen Komödie“ erwähnt, „Paolo und Francesca aus Rimini“ getötet wurden. Das sehr eindrucksvolle innere Dorf erlaubt ihnen, in die Atmosphäre vergangener Zeiten einzutauchen. Das Burgfest „Asseido al Castello“, die Belagerung der Burg, während des Sommers ist ein einzigartiges Erlebnis.

Santarcangelo di Romagna
Was wäre ein Aufenthalt in Bellaria, ohne Santarcangelo di Romagna zu besuchen, einer der fabelhaftesten Orte der Provinz Rimini. In den Straßen spüren sie förmlich die ländliche Kultur der Handwerker und Händler, aber der Ort auch eine junge Seele mit neuen attraktiven Tavernen und Geschäften, die zu einem idealen Abendspaziergang einladen. Adrette Straßen und Balkone voller Blumen hinterlassen tausend Eindrücke. Santarcangelo ist eine künstlerische Stadt, die sich in den Einwohnern widerspiegelt. Hier ist der Geburtsort und für lange Jahre der Wohnort des großen Dichters und Drehbuchautors Tonino Guerra, der mit den größten nationalen und internationalen Filmemachern wie Frederico Fellini und Michelangelo Antonioni gearbeitet hat. Ebenso hier geboren und aufgewachsen sind die Maler Guido Cagnacci und Giulio Turci, wie auch Lorenzo Ganganelli, der spätere Papst Clemens XIV. Zu besichtigen sind die Altstadt, die „Glocke“, das Ethnologische Museum, das Archäologische Museum sowie die unterirdischen Höhlen sowie die Pfarrei des Erzengels St. Michael.

San Mauro Pascoli
Nur 10 Autominuten von Bellaria entfernt liegt San Mauro Pascoli, ein kleines Dorf in der Ebene der Romagna. Im Zentrum können sie das Geburtshaus, „Casa Pascoli“, des berühmten Dichters Giovanni Pascoli besichtigen. Eines seiner berühmten Werke ist zum Beispiel „Cavallina Storna“. Viele renomierte Schuhhersteller, wie Vicini, Pollini, Baldini, Rossi und Casadei, haben sich hier niedergelassen und bieten in den Outlet Stores  ihre Kollektionen zu reduzierten, günstigen Preisen an.

Montegridolfo
SMontegridolfo ist eine schöne Festungsstadt an der südlichen Grenze der Provinz Rimini. Hier wurden die Feindseligkeiten zwischen den herrschaftlichen Familien der Malatesta und Montefeltro ausgetragen. Im 2. Weltkrieg verlief hier die „Linea Gotica“ (Gotenstellung). In jüngster Vergangenheit wurde das Dorf Montegridolfo umfassend restauriert und dadurch aufgewertet und verschönert. Sehenswert ist das Museo della Linea Gotica und das Heiligtum „Beata Vergine della Gracie“, ein Ort der Verehrung und der Wallfahrt.

Montebello
>Auch Montebello, nur wenige Kilometer von Santarcangelo entfernt, ist einen Besuch wert. Montebello ist ein kleines Dorf, das auf einem Felsvorsprung thront und von einer Festung flankiert wird, die schon im Mittelalter dazu diente, den Verkehr durch das Tal zu lenken. Das pittoreske Dorf kann in kurzer besichtigt werden, verdient aber eine ausführlichere Besichtigung des „Rocca“, einem magischen Ort. Der Sage nacht wohnt hier der Geist der kleinen „Azzurrina“, der Tochter des Garnisonskommandanten.

Mondaino
Auch Mondaino ist ein kleines Juwel in den Hügeln der Romagna an der Grenze der Marken. Die historischen Ereignisse ähneln denen von Montegridolfo bezüglich der Streitigkeiten der Malatesta und der Montefeltro. Interessante architektonische Werke sind: „La Rocca Malatestiana“ und „La Piazza Maggiore“. Dieser halbkreisförmige Platz ist im neoklassizistischen Stil gebaut. Jährlich, am 15. August, findet auf diesem Platz der bekannte Wettkampf „Palio del Daino“ statt.

Ravenna
Ravenna liegt etwa 40km nördlich von Bellaria und ist die größte Stadt der Romagna. Sie hat eine bemerkenswerte Geschichte und war dreimal Hauptstadt: des römischen Reiches (493-476), des ostgotischen Königreiches (493-5539 und des Byzantinischen Reiches (568-751). Für ihre glänzende Vergangenheit wurden die frühen christlichen Denkmäler Ravennas zum UNESCO Welterbe erklärt. Dazu gehören: Mausoleo di Galla Placidia, Battitero Neoniano, Capella Aricivescovile, Basilica di Sant´Apollinare Nuovo, Mausoleo di Teodorico, Basilica di Sant´Apollinare in Classe.